So geht´s weiter.

Die Beobachtungsstufe.

Die Beobachtungsstufe bildet mit den Klassen 5 und 6 eine pädagogische Einheit. 
In dieser Zeit kommen die Kinder am Gymnasium an und leben sich an der Schule und in der Klasse ein. Gleichzeitig werden die Kinder an die gymnasialen Arbeitstechniken herangeführt und es ist unsere Aufgabe zu beobachten, ob das Gymnasium die richtige Schulform für Ihr Kind ist. 
Dabei stehen wir mit Ihnen in einem engen Kontakt und sehen uns als Erziehungspartner.
Im Übergang von Klasse 4 in die 5. Klasse sind unsere Schwerpunkte das Ausbilden einer starken Klassengemeinschaft und das Schaffen gleicher Bedingungen für alle Kinder, um gut in das gymnasiale Arbeiten zu starten.

Gemeinsam Klasse sein.

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Um an der Schule gut anzukommen und eine starke Klassengemeinschaft zu bilden, gibt es bereits vor den Sommerferien einen Kennenlernnachmittag.
Die Tage nach der Einschulungsfeier finden für die Klasse als "Kennenlerntage" nur mit den Klassenlehrkräften im Klassenverband statt. Hier lernen die Kinder die Schule und einander kennen.

Einsatz findet das Programm „Lions-Quest“ (s.u.), welches anschließend in dem wöchentlich stattfindenden Klassenrat (s.u.) weitergeführt wird. Bei der Schulrallye erkunden die Kinder unser wunderschönes großes Schulgelände und essen mit ihren Klassenlehrkräften in der Cafeteria zu Mittag.
Donnerstag geht es dann mit dem Fachunterricht los und die Kinder lernen ihre weiteren Lehrkräfte kennen. Schon während der ersten Tage werden die Klassenlehrkräfte durch die Paten aus den 9. Klassen unterstützt, die der Klasse in der gesamten Beobachtungsstufe zur Seite steht. 

Klassenrat.

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Schulisches Lernen und soziales Lernen stehen in einem engen Zusammenhang, denn Erfolge beim schulischen Lernen sind immer auch abhängig von einem guten Lernklima. Das soziale Lernen und damit das Einüben von grundlegenden Kommunikations- und Interaktionskompetenzen legt dafür die Basis. Es beeinflusst das Klima an einer Schule positiv, führt zu Partizipation und Kooperation und einem Bewusstsein für soziale Verantwortung. 

Letztlich findet soziales Lernen permanent im schulischen Kontext statt, hat aber vor allem im Klassenrat einen festen Platz im Stundenplan. Am Albert-Schweitzer-Gymnasium findet der Klassenrat in den Jahrgängen 5 und 6 wöchentlich statt und in den höheren Jahrgängen alle zwei/drei Wochen. Hier wird der Erwerb dieser Fähigkeiten durch Aufgaben in den übergeordneten Bereichen Stärkung der Selbstwahrnehmung, Kommunikation, Problemlösestrategien, Konfliktlösung aber auch in den lernspezifischeren Bereichen Lerntypenermittlung, Nutzung von Wochenplänen etc. besonders geübt. Die Übungen in diesem Bereich stammen aus dem Programm Lions-Quest (s.u.).

Auch Konzentrationsübungen und Entspannungsübungen sowie Überlegungen zum Umgang mit Stress fließen hier ein, um die Resilienzfähigkeit der Schülerinnen und Schüler zu stärken.

Die Schülerinnen und Schüler lernen so, Probleme und Anliegen der Klasse eigenverantwortlich zu bearbeiten, Konflikte zu lösen und selbstbestimmt und verantwortungsbewusst im schulischen Kontext zu handeln. Dadurch trägt der Klassenrat auch immer zu einer gelungenen Klassengemeinschaft bei. 

Lions Quest.

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Das Programm Lions-Quest vermittelt relevante Schlüsselkompetenzen in der Lebenswelt Schule zur Förderung von Life Skills und in den höheren Jahrgängen auch zu den Themen Demokratieerziehung und politische Partizipation. Am Albert-Schweitzer-Gymnasium wurde in diesem Schuljahr bereits die Hälfte des Kollegiums in einer mehrtägigen Fortbildung ausgebildet. 

Die Klassenleitungen der Jahrgänge 5-7 wurden zu dem Programm „Erwachsen werden“ geschult und die Klassenleitungen 8-10 zu dem Programm „Erwachsen handeln“. 

Wahl der zweiten Fremdsprache.

Zum Jahrgang 6 wählen die Schülerinnen und Schüler ihre zweite Fremdsprache, d. h. Französisch oder Latein. Diese Fächer werden in den Klassenstufen 6 und 7 vierstündig, in den Klassen 8 -10 dreistündig und in der Oberstufe zweistündig unterrichtet. 

Als Entscheidungshilfe für die Schülerinnen und Schüler führen die Französich- und Latein-Lehrkräfte zu Beginn des zweiten Halbjahres in allen fünften Klassen sogenannte Schnupperstunden durch. Parallel dazu findet ein Elternabend statt, auf dem Inhalte und Methoden der beiden Fächer vorgestellt sowie Informationen dazu gegeben werden, welches Fach für welchen Lerntyp eher geeignet sein könnte. 

Hier finden Sie weitere Infos zu Französisch und Latein

Methoden-curriculum und Lernstrategien.

So unterschiedlich Kinder sind, so verschieden sind auch die Voraussetzungen, mit denen die Kinder bei uns an das ASG kommen.

Damit alle Kinder von Anfang an eine gute Unterstützung erhalten, gibt es bei uns in Klasse 5 und 6 von Lehrkräften geführte Förderkurse. 
In dem Kurs „Lernstrategien“ können Kinder Methoden zum Lernen erlangen, die auch im Klassenrat und im Fachunterricht mit Hilfe 
unseres Methodencurriculums eingeführt werden.

Im Fachunterricht werden die verschiedenen Voraussetzungen aufgegriffen und die Kinder werden entsprechend gefördert und gefordert.

Förderung in den 
Jahrgängen 5+6.

Der Wechsel von der Grundschule auf das Gymnasium ist nicht nur menschlich aufregend. Er zeigt auch immer wieder, dass die Kinder in den Grundschulen ganz unterschiedliche Lernbedingungen hatten. 

Wir möchten allen Schülerinnen und Schüler am ASG einen guten Start ermöglichen und sie bei auftauchenden Lernproblemen sofort unterstützen. Daher bieten wir in Jahrgang 5 und 6 Förderungen 
in den Kernfächern (Deutsch, Englisch und Mathematik) sowie in der Anwendung von Lernstrategien an.

In kleinen Gruppen werden die Kinder außerhalb des Unterrichts von unseren Lehrkräften gezielt gefördert, um Lernlücken zu schließen und den
Übergang in die Klassenstufe 7 bestmöglich zu schaffen.

Die bewegte Pause.

Bewegungsdrang? Langeweile in der Pause? Lust auf Sport mit Freunden?
Unsere Klassenstufen 5 und 6 können sich in ihren Mittagspausen Waveboards, Einräder, Pedalos, Tischtennisschläger, Basketbälle, Badminton- und Tischtennisschläger, Ropes, Stelzen, Hula-Hoop-Reifen und noch so einige andere Sportgeräte ausleihen.
Jede 6. Klasse ist außerdem einmal im Jahr mehrere Wochen für den Ausleihdienst verantwortlich und übernimmt damit eine wichtige Tätigkeit im Sinne der Gemeinschaft.
Kommt doch einfach mal vorbei. 
Wir freuen uns auf euch!

Projektwoche und Klassenreise.

In der Woche vor den Herbstferien und in der Woche vor den Sommerferien finden am ASG die Projektwochen statt. Diese Wochen haben fest gesetzte Themen und werden von den Klassenlehrkräften durchgeführt. In den Jahrgängen 6, 9 und 12 ist in der Herbstwoche die Zeit für die Klassenreise.

Weitere Infos zu den Projektwochen hier

Computer und Medien.

Der verantwortungsvolle Umgang mit digitalen Medien sind ein Teil unserer zeitgemäßen Lern- und Lebenswelt. In der Beobachtungsstufe erlernen die Schülerinnen und Schüler bei uns in Modulen den sicheren Umgang mit Office-Programmen und den verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet. Anti-Cybermobbing ist hier ein wichtiges Thema. Auch die Bausteine des Hamburger Medienpasses finden sich in unserem Curriculum wieder.

Vernetzung mit den Grundschulen.

Die Kinder kommen aus der vierjährigen Grundschule zu uns und haben sowohl fachlich als auch methodisch bereits viel gelernt. 
Die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer haben die Kinder und Familien die ganze Zeit eng begleitet.

Daher ist für uns ein enger stetiger Kontakt und Austausch mit den Grundschulen wichtig. Dieser Austausch findet innerhalb der Abteilungsleitungen in Bezug auf die Klassenzusammensetzung und bei Bedarf zwischen den Klassenlehrkräften der ehemaligen 4. und neuen 5. Klassen statt.

Ein Wechsel der Schule bedeutet immer einen Neustart und kann und soll auch als solcher genutzt werden.

Für das kommende Frühjahr sind gegenseitige Hospitationen des ASGs mit den Grundschulen
geplant. Hier liegt der Fokus auf dem Übergang von Klasse 4 auf die weiterführende Schule. Wir freuen uns auf den methodischen und fachlichen Einblick in die Grundschulen und den Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen.

Übergang
Ende Klasse 6.

Die Beobachtungsstufe endet mit dem Übergang Ende Klasse 6. Hier entscheidet sich, ob Ihr Kind
in die 7. Klasse des Gymnasiums oder in die 7. Klasse der Stadtteilschule übergeht. In den LEGs und in persönlichen Gesprächen mit
den Klassenlehrkräften werden Sie bereits im ersten Halbjahr von Klasse 6 informiert, falls wir Leistungen beobachten, die den Übergang
eventuell gefährden könnten.
Mit dem Zeugnis des ersten Halbjahres in Klasse 6 bekommen Sie eine schriftliche Rückmeldung,
ob die Versetzung innerhalb des Gymnasiums bei gleichbleibendem Notenbild möglich ist. Im April erhalten Sie ebenfalls eine "Nachwarnung", falls sich das Notenbild verschlechtert oder nicht verbessert hat und die Versetzung weiterhin gefährdet ist.

Die Übergangsvoraussetzungen laut der APO-GrundStGy finden Sie hier.

Übergang in die Mittelstufe.

Mit Beginn der 8. Jahrgangsstufe gehören die Schülerinnen und Schüler zur Mittelstufe, die mit
sanftem Blick in Richtung Oberstufe andere Schwerpunkte hat als die Beobachtungsstufe. 

Um Ihnen einen Eindruck davon zu geben, gibt es zu Beginn des zweiten Elternabends in Klasse 7 einen gemeinsamen Teil in der Aula, der von Carsten Griese, Abteilungsleitung Mittelstufe, durchgeführt wird. 

Herr Griese stellt hier Wahlpflichtfächer für den 
8. Jahrgang und den Ablauf der Wahlen vor. Ebenso gibt Herr Griese einen Einblick, was Ihr Kind und Sie in der Mittelstufe erwartet. 

Ihre Fragen sind dabei herzlich willkommen.

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